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 Betreff des Beitrags: 04600 Altenburg, 16.05.2015 : Vortrag Chronische Schmerzen
BeitragVerfasst: 12.05.2015, 17:39 
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Registriert: 02.11.2009, 19:57
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04600 Altenburg: Chronische Schmerzen - Wenn es nur noch weh tut

Quelle:
abg-net.de
12.05.2015
Ilka Schiwek
Klinikum Altenburger Land

Etwa 8 bis 10 Millionen Menschen leiden deutschlandweit an chronischen Schmerzen.

Am Samstag, dem 16. Mai, lädt die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Altenburger Land Interessierte von 10 bis ca. 12:30 Uhr in den Hörsaal des Klinikums ein.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Selbsthilfegruppe "Chronische Schmerzen" Altenburg. Der Vormittag bietet Gelegenheit, sich zum Thema chronische Schmerzen zu informieren, miteinander über eigene Erfahrungen auszutauschen und Fragen an Fachleute zu stellen. Nach einer Begrüßung durch Beate Uhlemann wird die Leiterin der Selbsthilfegruppe "Chronische Schmerzen" Altenburg die Arbeit der Selbsthilfegruppe kurz vorstellen und deren Bedeutung für Betroffene als Anlaufstelle erläutern.

Anschließend spricht der Schmerzmediziner Oberarzt Ronald Krüger zum Thema "Was bedeutet es, chronische Schmerzen zu haben und wie kann der Patient damit umgehen?" Mit seinem Vortrag gibt er zunächst einen allgemeinen Einblick in das Thema und zeigt gleichzeitig konkrete Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung auf.

Nach einer kleinen Pause, die einen ersten Austausch zwischen Gästen und Fachleuten ermöglicht, wird Ergotherapeutin Kirsten Mahn darüber informieren, wie Ergotherapie bei chronischen Schmerzen helfen kann. Ergotherapeutische Maßnahmen gegen Schmerzen kommen sowohl bei stationären Behandlungen als auch im ambulanten Therapiebereich zum Einsatz. Ergotherapie bietet die für Betroffene so wichtigen alltagsrelevanten Hilfen und Übungen.

Ein für viele Schmerzgeplagte ganz sicher spannendes Fragenfeld ist der Einsatz von Medikamenten bei chronischen Schmerzen. In seinem Vortrag wird Dr. Lutz Gebert von der Osterland Apotheke deshalb vor allem auf das Thema "GENERIKA – Kein billiger Ersatz?!" eingehen und die Fragen der Gäste dazu beantworten. Neben den Vorträgen wird es auch Informationsstände geben und genügend Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Details: Die Weltschmerzorganisation International Association for the Study of Pain (IASP) definiert Schmerz als „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird." (Quelle: Website Schmerzliga Deutschland). Schmerz ist ein wichtiges Warnsignal unseres Körpers. Er hat Schutzfunktion für den menschlichen Organismus und ist deshalb überlebenswichtig, weil er z.B. auf eine Verletzung hinweist.

Unterschieden werden zwei Schmerzarten Es gibt den akuten Schmerz, der plötzlich auftritt, zeitlich begrenzt besteht und wieder verschwindet. Und es gibt den chronischen Schmerz. Davon spricht man, wenn Schmerzen über einen langen Zeitraum ohne mit einem bestimmten Auslöser in Verbindung gebracht werden zu können, anhält. Der Schmerz entwickelt dann sozusagen sein "Eigenleben" und kann so zur Qual für den Betroffenen werden. Denn Schmerzen schädigen auf Dauer Nervenzellen und Organe. Sie haben zudem ungünstige Auswirkung auf die Psyche der Betroffenen, sie fühlen sich hilflos oder isoliert. Nicht selten spielen depressive Erscheinungen bis hin zur Erkrankung eine Rolle bei chronischen Schmerzen.

Man spricht in Deutschland von 8 bis 10 Millionen davon betroffenen Menschen. Im Klinikum Altenburger Land können Schmerzpatienten stationär und ambulant in der Schmerzsprechstunde behandelt werden. "Die so genannte multimodale Schmerztherapie", so Oberarzt Ronald Krüger, "spielt hierbei eine übergeordnete Rolle."

Das heißt, Schmerzbehandlung ist individuell und berührt einen sensiblen, manchmal schwer greifbaren Bereich des menschlichen Befindens. "Unsere Aufgabe und unserer Ziel in der Schmerzbehandlung ist es, für jeden einzelnen Patienten einen entsprechenden Therapieplan zu erarbeitet und dafür zu sorgen, dass die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden kann", betont Ronald Krüger.

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